Brave von Jennifer L. Armentrout

Brave – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Wicked Serie Band 3
Jennifer L. Armentrout
Romantasy
11. Februar 2019
Heyne Verlag
448 Seiten
14,99 Euro z.B. über Randomhouse

Inhalt

Zwar konnte sich Ivy aus der Gewalt des dunklen Fae-Prinzen befreien, doch sie hat sich verändert: Etwas Dunkles und Gefährliches scheint in ihr zu wohnen und die Beziehung zu Ren, dem Mann, den sie liebt, zu zerstören. Ren wiederum würde alles tun, um Ivy von ihrem dunklen Fluch zu befreien. Doch Ivy ist klar, dass sie Ren verlassen muss – zumindest für kurze Zeit –, um sich den Fae ein für alle Mal zu stellen. Denn nur wenn sie den dunklen Prinzen und seine Königin besiegen kann, hat sie eine Chance, ihr Leben zu retten. Und ihre Liebe zu Ren …

Meine Meinung

*ACHTUNG SPOILER*

Wer von euch bis zu diesem Buch der Wicked-Serie durchgehalten hat, ist entweder ein großer Fan der Autorin oder liebt Romantasy so sehr wie ich. Denn seien wir mal ehrlich: Diese Reihe ist nicht die Beste der Autorin. Aber es gab ein paar Gründe, die mich am Lesen gehalten haben und die nenne ich euch jetzt. Sie heißen Tink, „Winterprinz“ und nunja… Jennifer L. Armentrout. In meinen Rezensionen zu Band 1 „Wicked“ und Band 2 „Torn“ klang schon deutlich mit, wie sehr ich den Prinzen vergöttere, egal was er da so Böses getrieben hat. Und da war wirklich so einiges dabei, inklusive Folter und „Zwangsernährung“.

Auch Brave hatte wieder so einiges an Bad Boys zu bieten und falls ihr genau wie ich auf böse Jungs steht, die am Ende vielleicht nicht mehr ganz sooo böse sind ist diese Reihe wie für euch gemacht. Und lasst euch eins gesagt sein: Es kommt alles ganz anders, als ihr denkt. Tink entwickelt sich genauso in eine neue Richtung, wobei diese vielleicht nicht ganz sooo überraschend ist, wenn man bedenkt, dass er eine Art Fee ist und gegen den Namen Tink (wie Tinkerbell) nicht einzuwenden hatte…
So, jetzt wurde aber genug gespoilert und geschwärmt. Miss Armentrout hat nämlich noch ein paar Dinge ganz grandios verbockt: Ren und Ivy. Bis zum Ende hin sah ich mich in meiner These vom ersten Band bestätigt: Das zwischen den beiden ist keine Liebe, sondern einfach nur Lust. Auch in diesem Buch herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Ein paar kleine Streitereien gibt es, aber die lassen sich komischerweise immer mit Geschlechtsverkehr lösen…Das halbe Buch besteht aus schlecht geschriebenen Erotikszenen zwischen den beiden und Ren glotzt Ivy bei jeder Möglichkeit aufs De­kolle­té. Wirkliche Zuneigung, Führsorge oder gar Verständnis füreinander gibts nicht.

Während mir die Obsidian Reihe vieeeel zu kitschig war, ist die Wicked-Serie deutlich erwachsener aber immernoch meilenweit von der Realität entfernt. Allerdings zeigt sich jetzt endlich mal, das man eben nicht das ganze Problem mit der Entfernung von Ivys Uterus ändern könnte. Denn auch der Prinz merkt inzwischen, dass es einfacher ist, sich eine neue Gebärmaschine zu suchen. Nach etwas 200 Seiten bekommt die Geschichte dann wieder ordentlich Schwung und ab hier gefiel mir das Buch wieder richtig gut. Ivy und Ren nerven noch immer tierisch, aber es passiert so viel Spannendes, dass man darüber hinwegsehen kann. Es kommen neue und wirklich coole Charakter hinzu, es werden Verräter und Intrigen aufgedeckt und das große Finale bringt so einiges mit sich. Brave steckt voller Überraschungen und endlich einmal wurde mein Lieblingscharakter NICHT getötet, sondern darf weiterleben. Hallelujah! Super ist auch, dass es kein großes Happy End gibt, nichtmal eine finale Lösung des Ganzen. Natürlich will sich die Autorin so die Chance auf eine Fortsetzung offen halten, aber es war ein nette Abwechlung.

Fazit

Brave ist augrund der ersten schwachen Hälfte für mich bisher der schwächste Band der Reihe. Mit den Protagonisten kann man sich nicht richtig identifizieren, aber die Nebencharakter sind einen Versuch wert. Das spektakuläre Ende rettet noch so einiges und macht Lust auf mehr.

3/5 Sterne

*Vielen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar*

Ein Kommentar zu „Brave von Jennifer L. Armentrout

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