City of Ghosts

Ihr kennt mich: Ich vergöttere die Autorin V.E. Schwab – egal was sie schreibt. Also musste ich natürlich auch „City of Ghosts“ unbedingt lesen. Und das, obwohl es eigentlich eine Reihe für Kinder ist.

City of Ghosts – Die Geister die mich riefen
Die City-of-Ghosts-Reihe Band 1
Victoria Schwab
cbj Verlag
288 Seiten
28. Oktober 2019
14 Euro als HC
ISBN: 978-3570176535

Inhalt

Seit Cassidy Blake fast ertrunken wäre, kann sie Geister sehen und die Welt der Toten betreten. Sogar ihr bester Freund ist ein Geist! Und als ob das nicht schon merkwürdig genug wäre, werden ausgerechnet ihre Eltern die neuen Stars einer Geisterjäger-Fernsehshow. Der erste Drehort: Edinburgh. Die Friedhöfe, Burgen und Geheimgänge der alten Stadt wimmeln nur so vor Geistern – und nicht alle sind freundlich. An diesem unheimlichen Ort wird Cassidy langsam klar, wie viel sie noch über ihre Verbindung zum Reich der Toten zu lernen hat. Doch dafür bleibt ihr nicht viel Zeit, denn eine besonders dunkle Seele streckt schon die Krallen nach ihr aus …

Meine Meinung

Zu einem Kinderbuch mit gerade einmal 288 Seiten gibt es leider nicht viel zu sagen, wenn es einfach nur liebenswert und gut gemacht ist. Victoria Schwab hat uns schon mit „Monsters of Verity“ und „Vier Farben der Magie“ bewiesen, dass sie verdammt gut schreiben kann und ein echtes Ausnahmetalent ist, wenn es um die Entwicklung einzigartiger Charakter geht. Auch mit Cassidy hat sie diesmal eine sympatische Protagonistin geschaffen, die uns frech und selbstbewusst durch die Geisterwelt führt. Für junge Geisterfans ist dieses Buch ein muss, denn die Welt ist vielseitig und kreativ aufgebaut und macht einfach nur Spaß. Zwei Freunde erleben hier ein haarsträubendes Abenteuer, das zwar gruselig ist, aber niemanden verängstigen wird.

Sehr gut gelungen ist der Autorin die geisterhafte und düstere Atmosphäre bei Cassidys Besuchen in der Geisterwelt. Auch die Konversationen mit dem Geisterfreund Jacob sind wirklich goldig und sehr humorvoll. Ich musst beim Lesen einige Male schmunzeln. Etwas anstrengend waren mit der Zeit die vielen Harry-Potter-Referenzen – selbst ich als Fan empfand diese als etwas too much und an manchen Stellen waren sie auch etwas überflüssig. Der Einstieg war auch etwas träge, richtig Spannung kommt erst nach ca. 80 Seiten auf. Ab da konne ich „City of Ghosts“ aber nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist plausibel und gut durchdacht, für ältere Leser aber natürlich etwas leichter zu erahnen. Ich bin gespannt, wie es mit Cassidy weitergeht!

4/5 Sterne

*Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar*

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